navigation
4. Mai. 2005, 11:00 Uhr

anthrazit zeigt das erste Internetauto der Schweiz

Schweizer Premiere an der Orbit-IEX: anthrazit zeigt das erste eigentliche Internetauto der Schweiz. Der "Mobile Broadband Car" auf der Basis eines Landrover Defender ist in der Lage, über alle existierenden Funknetze Kontakt mit dem Internet aufzunehmen und nützliche Dienste jederzeit an Bord verfügbar zu halten.
Zum ersten Mal in der Schweiz zeigt anthrazit an der Orbit-IEX in Basel den Mobile Broadband Car (MBC), ein Internet-Auto auf der Basis eines Landrover Defender. Der MBC nimmt über alle derzeit verfügbaren Drahtlostechniken Kontakt mit dem Internet auf. Das Computersystem ist so konzipiert, dass es auch dann funktioniert, wenn kein Funknetz verfügbar ist.

Im Auto kommen ausschliesslich Standardkomponenten zum Einsatz. Dies im Unterschied zur Autoindustrie, die das Internet mit proprietären Spezialkomponenten ins Auto holen will. So arbeitet im MBC etwa ein auf den Einsatz im Auto ausgerichteten PC mit einem normalen Windows-Betriebssystem. Gesteuert wird der Computer mit Hilfe von zwei berührungsempfindlichen Bildschirmen, Eingabestift, Fingerprint für Login, mehreren Drahtlostastaturen und einer Funkmaus – später mit Sprache.

Fahrbare Zentrale des digitalen Lebens

Initiant und Entwickler des Mobile Broadband Cars ist Christian Schwengeler. "Wir wollen nicht nur ein paar E-Mails abrufen oder die Verkehrsinformationen beziehen können, sondern unterwegs Informationen so zur Verfügung stellen, dass sie abgestimmt sind auf die persönlichen Bedürfnisse des Fahrers oder Beifahrers und den jeweiligen Standort des Fahrzeugs", erklärt Schwengeler. Und das mittels für den Einsatz im Auto entwickelten Benutzeroberflächen und entsprechend aufbereiteten Daten und Diensten. Erst dann werde das Auto zu einer fahrbaren Zentrale des digitalen Lebens. "Es soll möglich werden, einerseits auf einfache Weise während der Fahrt die wichtigsten Dienste zu nutzen und andererseits jederzeit anzuhalten und wie im Büro oder zu Hause zu arbeiten, indem eine Verbindung zum Büro- und Homeserver hergestellt wird", erklärt Schwengeler. Mit dem MBC ist das möglich, weil das Auto nicht nur über Internetzugriff verfügt, sondern auf einem Server an Bord auch alle gespeicherten Daten mitführt. Der mobile Datenspeicher wird ortsunabhängig über die drahtlose Internetverbindung oder zu Hause in der "Datentankstelle" mit dem digitalen Heim abgeglichen.

Heute die Möglichkeiten von Morgen testen

Verschiedene Partner unterstützen und begleiten das Projekt Mobile Broadband Car, darunter Schweiz Tourismus und Swisscom Mobile.

anthrazit arbeitet an der Entwicklung von hybriden Informationsangeboten mit und begleitet den Ausbau des Internetautos redaktionell. anthrazit bereitet die Forschungsergebnisse hybrid auf und publiziert Inhalte und Onlinedienste für die "digitalen Nomaden". Im Heft verfügbar sind Rezepte, Tipps, Tricks und Guides für mobile Geräte. Darüber hinaus arbeitet anthrazit an weiteren Onlineangeboten und an hybriden Produkten, die verschiedene Plattformen für den mobilen Benutzer miteinander verbinden. Für anthrazit und seine Partner ist der MBC eine Möglichkeit, heute schon zu testen, was die Menschen morgen beschäftigen wird.

Über anthrazit


Das Schweizer Magazin anthrazit erklärt unterhaltsam und gut verständlich Internet, Digitalkamera, Musikplayer und Handy. Online bietet anthrazit persönliche Inhalte und Dienste für unterwegs, Büro, Heim und Hobby. In gedruckter Form erscheint anthrazit monatlich (zehn Mal im Jahr). http://www.anthrazit.org

Besuchen Sie uns an der Orbit iEX: Halle 2.2, Stand L24
powered by anthrazit