Linkcheck - www.mitfahrgelegenheit.ch
In Zeiten hoher Benzinpreise und überfüllter 2.-Klasse-SBBWagen müssen Autofahrer zusammenhalten. Dafür gibts jetzt einen neuen Mitfahrservice. Bereits sind zahlreiche Angebote für den Beifahrersitz in der Datenbank.

Wer von A nach B will, der kann was erzählen. Von überfüllten Zügen, hohen Benzinpreisen, Staus und unendlich langen, öden Autobahnfahrten, ganz alleine und ohne Gesprächspartner. Nun wird das Auto zum sozialen Netzwerk. Die Mitfahrer kommen günstig von A nach B, die Fahrer erhalten auf ihrer Tour eine hoffentlich unterhaltsame Begleitung und teilen sich die Tankfüllung mit den Fremden. Als Vermittler dient sich Mitfahrgelegenheit.ch an, der neue Schweizer Ableger eines seit längerem in Deutschland bekannten Services. Die Web site sieht modern aus und lässt sich ähnlich wie ein Flugbuchungssystem bedienen. Einfach in der Suchmaske Start- und Zielort sowie das gewünschte Reisedatum eingeben – und die ersten Fahrten erscheinen in der Trefferliste. Jeder Eintrag enthält die Zahl der freien Plätze, die Kontaktdaten des Fahrers und weitere Angaben. Wer sich gratis registriert, kann jeden Eintrag zudem in einen Merkzettel eintragen. Der Treffpunkt wird auf einer Karte angezeigt. Wie steht es um die Sicherheit? Wie garantiert der Service, dass keine Serienkiller am Steuer sitzen? Vertrauenssache. Nutzer können sich mit einem Klick ein Netzwerk aus vertrauenswürdigen Fahrern und Mitfahrern aufbauen und sich mit ihrer Identitätskarte authentifizieren. Letzterer Service kostet allerdings 6.50 Franken pro Monat. Darin eingeschlossen sind dann etwa auch Fahrten von Frauen für Frauen und die Anzeige des Fahrerprofils. Der Service bietet schon heute viele Fahrten, die meisten natürlich ab grösseren Städten. Wer weiss: Vielleicht gewinnt man während einer langen Fahrt neue Freunde. Oder verabschiedet sich am Ziel auf Nimmerwiedersehen. Egal: Wenn einer eine solche Reise tut, dann kann er viel erzählen, ob als Mitfahrer oder Fahrer.
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