Das wichtigste Werkzeug ist natürlich das Notebook oder Netbook. Die Frage, wer was braucht, ist schwierig zu beantworten. Wer viel unterwegs arbeitet, zum Beispiel Konzepte schreibt oder Kosten kalkuliert, ist mit einem grös seren und schwereren Notebook besser bedient; wer vor allem online sein will und viel kommuniziert, wählt am besten ein Netbook, weil es handlicher, leichter und tragbarer ist. Allerdings verwischen die Grenzen langsam, inzwischen gibt es auch Netbooks mit vollwertigen Tastaturen für Vielschreiber.
Ob Notebook oder Netbook, die mobilen Computer werden immer leistungsfähiger. Zum Standard gehören heute ein grosser, hochauflösender Bildschirm (Notebooks bis 17 Zoll, Netbooks bis 11 Zoll), genügend Arbeitsspeicher (1 bis 4 GB oder mehr), um mehrere rechnerintensive Programme parallel laufen zu lassen, und viel Speicherplatz (120 bis 500 GB oder mehr) für Bilder, Dokumente, Fotos oder Musik. Dazukommen genügend Schnittstellen (Ethernet, zwei oder mehr USB 2.0, inzwischen sogar schon USB 3.0), Bluetooth, WLAN, ein integriertes Modem (am besten HSPA) und eine Webcam im Rahmen.
Die ideale Ergänzung zum Notebook oder Netbook ist das Smartphone. Die Geräte sind (fast) so leistungsfähig wie mobile Computer und können viel mehr als nur telefonieren und E-Mails empfangen oder versenden. Ein schneller, schlanker Browser ist heute Standard. Leistungsfähige Geräte können beispielsweise auch Word- oder Excel- Dokumente (lokal oder auf dem zentralen Firmenserver) bearbeiten oder über besondere Applikationen Kundendaten pflegen, das Warenlager bewirtschaften und Aufträge abrechnen.
Digitale Nomaden fürchten inkonsistente Daten am meisten. Wer unterwegs arbeitet und seine Aufgaben, Kalendereinträge und Kontakte über den Firmenserver synchronisiert, muss sich keine Gedanken machen, ob der Termin, den er im Smartphone erfasst hat, auch im Kalender seines Notebooks erscheint – das passiert wie von Zauberhand. Viele mobile Arbeiter sind aber Selbstständige, die keine Infrastruktur mit einem zentralen Server besitzen. Für sie gibt es effiziente und sichere Lösungen in der so genannten Wolke. In der Datenwolke (Cloud Computing) werden Informationen zentral im Internet abgelegt, sind immer aktuell und überall und jederzeit abrufbar. Inzwischen gibt es neben den webbasierten Programmen, die Aufgaben, Kalendereinträge oder Kontakte verwalten und synchronisieren, immer mehr hilfreiche Dienste für digitale Nomaden in der Wolke. Zum Beispiel Online-Server, die Dateien sicher speichern, verschlüsseln und nur den Projektmitarbeitenden bereitstellen, die berechtigt sind – unabhängig von Ort und Zeit.

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