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Sicherheit in der Familie - Teil 4/5
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Sicherheit in der Familie - Teil 4/5
Bereits Kinder können mit PC und Internet umgehen. Doch sie unterscheiden nicht zwischen Gut und Böse. anthrazit zeigt, worauf Eltern zum Wohle ihrer Kinder achten müssen.
Süsse Unschuld Kindheit: «Götti, dein Skype ist grün», sagt der vierjährige Nicolai begeistert und strahlt sein Kinderlachen in die Webcam. Er interessiert sich seit Kurzem für die Kiste, mit der seine Mama Kontakt zur Familie hat und darf unter ihrer Aufsicht dreimal pro Woche maximal 30 Minuten pro Tag damit herumspielen. Stolz führt er via Skype-Chat vor, dass er schon seinen Namen schreiben kann. Die Mutter macht sich dennoch Sorgen. «Wie schütze ich mein Kind vor dem Internet?»

Internet-Erziehung
Eine Sache macht sie auf jeden Fall richtig: Sie lässt ihr Kind beim Surfen nicht alleine, schaut ihm über die kleinen Schultern. Denn Kinder können im Internet nicht zwischen Gut und Böse unterscheiden; eine Herausforderung, an der bereits viele Erwachsene scheitern. Sie deswegen vom Internet gänzlich fernzuhalten, ist eine falsche Entscheidung, wissen Fachleute. Kinder benötigen Medienkompetenz in der zunehmend internetzentrierten Welt. Sie kommen genauso wenig darum herum wie das Erlernen des richtigen Verhaltens im Strassenverkehr. Bewusst, kompetent und selbstbestimmt sollen Kinder, die das Internet vor allem als soziales Werkzeug nutzen, den Umgang mit dem Netz der Netze erlernen. Eltern sollten sich dafür interessieren, was ihr Kind im Internet unternimmt und mit ihm einfache Merksätze üben.

Vorbildliche Sicherheit schaffen
Weil Kinder durch das Vorbild lernen, müssen sich Eltern zwingend sicher verhalten. Dazu gehört ein sicherheitsbewusstes Verhalten, das ständiges Aktualisieren der Software und Gefahrenvermeidung mit einschliesst – dubiose Websites, Spam und gedankenloses Öffnen und Anklicken von Anhängen und Links sind zu vermeiden. Vor allem aber gehört eine integrierte Sicherheitssoftware mit Filterfunktionen wie beispielsweise Kaspersky Internet Security 2009 www.kaspersky.ch zur Standardausrüstung. Das Blockieren unerwünschter, nicht für Kinder geeigneter Websites ist das eine. Ein solcher sogenannter «Content- Filter» bewirkt aber auch ein Mehr an Sicherheit: Dubio Sites, deren Besuch oft ausreicht, um sich einen Schädling einzuhandeln, werden von vorneherein ausgeschlossen.

Eltern sollten mit den Kindern darüber sprechen, dass ein solcher Filter zu ihrer Sicherheit eingeschaltet ist – nicht um einen Teil des Internets zu verbieten, mit dem sie früher oder später sowieso konfrontiert werden. Zeigen Sie Ihrem Kind auch spezielle Internetseiten und Suchmaschinen für Kinder wie Blinde-kuh.de. «Ich spreche oft mit Nicolai», sagt seine Mutter, «um ihm zu erklären, dass es Menschen mit guten und bösen Absichten gibt», sagt sie. «Im Internet wie auch im Leben.» Sie hält ihn dazu an, mit seinem Vertrauen sparsam umzugehen. Ein wichtiger Ratschlag. Seit kurzem führt Nicolai nämlich ein Blog. Doch jetzt kräht er fröhlich: «Tschüss, ich gehe spielen!»

Zusatzinfos zum Artikel
Kaspersky Lab
1997 gegründet, hat sich Kaspersky Lab zu einem weltweit führenden Anbieter von IT-Sicherheitssoftware entwickelt.