Internet-Erziehung
Eine Sache macht sie auf jeden Fall richtig: Sie lässt ihr Kind beim Surfen nicht alleine, schaut ihm über die kleinen Schultern. Denn Kinder können im Internet nicht zwischen Gut und Böse unterscheiden; eine Herausforderung, an der bereits viele Erwachsene scheitern. Sie deswegen vom Internet gänzlich fernzuhalten, ist eine falsche Entscheidung, wissen Fachleute. Kinder benötigen Medienkompetenz in der zunehmend internetzentrierten Welt. Sie kommen genauso wenig darum herum wie das Erlernen des richtigen Verhaltens im Strassenverkehr. Bewusst, kompetent und selbstbestimmt sollen Kinder, die das Internet vor allem als soziales Werkzeug nutzen, den Umgang mit dem Netz der Netze erlernen. Eltern sollten sich dafür interessieren, was ihr Kind im Internet unternimmt und mit ihm einfache Merksätze üben.
Vorbildliche Sicherheit schaffen
Weil Kinder durch das Vorbild lernen, müssen sich Eltern zwingend sicher verhalten. Dazu gehört ein sicherheitsbewusstes Verhalten, das ständiges Aktualisieren der Software und Gefahrenvermeidung mit einschliesst – dubiose Websites, Spam und gedankenloses Öffnen und Anklicken von Anhängen und Links sind zu vermeiden. Vor allem aber gehört eine integrierte Sicherheitssoftware mit Filterfunktionen wie beispielsweise Kaspersky Internet Security 2009 www.kaspersky.ch zur Standardausrüstung. Das Blockieren unerwünschter, nicht für Kinder geeigneter Websites ist das eine. Ein solcher sogenannter «Content- Filter» bewirkt aber auch ein Mehr an Sicherheit: Dubio Sites, deren Besuch oft ausreicht, um sich einen Schädling einzuhandeln, werden von vorneherein ausgeschlossen.
Eltern sollten mit den Kindern darüber sprechen, dass ein solcher Filter zu ihrer Sicherheit eingeschaltet ist – nicht um einen Teil des Internets zu verbieten, mit dem sie früher oder später sowieso konfrontiert werden. Zeigen Sie Ihrem Kind auch spezielle Internetseiten und Suchmaschinen für Kinder wie Blinde-kuh.de. «Ich spreche oft mit Nicolai», sagt seine Mutter, «um ihm zu erklären, dass es Menschen mit guten und bösen Absichten gibt», sagt sie. «Im Internet wie auch im Leben.» Sie hält ihn dazu an, mit seinem Vertrauen sparsam umzugehen. Ein wichtiger Ratschlag. Seit kurzem führt Nicolai nämlich ein Blog. Doch jetzt kräht er fröhlich: «Tschüss, ich gehe spielen!»

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