Der Bildschirm muss so gross als möglich sein, besonders im Auto. Üblich sind 3,5 oder 4 Zoll, das sind 8,9 beziehungsweise 10 Zentimeter. Inzwischen werden immer mehr Navigationsgeräte mit Breitbildschirmen angeboten. Fast alle Navigationsgeräte sind mit berührungsempfindlichen Bildschirmen ausgerüstet. Das ist für Auto- und Motorradfahrer sicherer, wenn die Symbole gross genug sind, damit die Bedienung nicht vom Verkehr ablenkt. Motorradfahrer kaufen Geräte, die sich mit Handschuhen bedienen lassen. Wichtig ist, dass der Bildschirm kontrastreich und entspiegelt ist. Gute Navigationsgeräte dimmen automatisch ab, wenn es dunkel wird, und blenden den Fahrer nicht.
Die bekannteste Funktion ist die meist weibliche Stimme, die uns den Weg sagt. Besonders in unübersichtlichen Situationen in der Stadt ist sie hilfreich, weil sich der Fahrer auf die Strasse konzentrieren kann. Auch TMC ist Standard. Der digitale Radiodienst überträgt Staumeldungen, die das Navigationsgerät anzeigt. Immer mehr Geräte schlagen gleich alternative Routen vor. Ein neuer Trend ist die Anzeige eines Live-Videobilds, über das die Streckenführung gelegt wird.
Eine andere Funktion, welche die Verkehrssicherheit steigert, ist Bluetooth. Obwohl es verboten ist, fahren immer noch viele mit dem Handy am Ohr Auto – und das, obwohl sie ihr Bluetooth-fähiges Navigationsgerät als Freisprecheinrichtung nutzen könnten. Die meisten Navigationsgeräte werden mit Karten ausgeliefert, in der Schweiz üblicherweise mit Schweizer, deutschen und österreichischen Strassenkarten. Mehr Karten, zum Beispiel für andere Länder, Wanderer oder Velofahrer, können am PC heruntergeladen und auf das Navigationsgerät übertragen werden. Auf diesem Weg können auch Handys, die immer häufiger GPS-tauglich sind, mit Navigationssystem und Karten zum persönlichen Navigationsgerät aufgerüstet werden. Einige Handys haben den persönlichen Navigator inklusive Karten schon installiert und können laufend aktualisiert werden.

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