Expertenseite
Wo Licht ist, ist auch Schatten
Seite empfehlen
Freunden empfehlen
Auf Facebook empfehlen
Auf Twitter verbreiten
zu Favoriten
QR Code anzeigen
Seite drucken
Wo Licht ist, ist auch Schatten
Eigentlich ist fotografieren einfach. Wenn das Licht stimmt. Leider ist das aber nicht immer und überall so. Wir verraten Ihnen einige einfache Tipps und Tricks, wie Sie trotz zu viel oder zu wenig Licht Bilder schiessen, die gut ausgeleuchtet sind und strahlen.
Fotografieren heisst Bewegung und Licht einfangen. Das ist mit jeder guten Digitalkamera verhältnismässig einfach, weil das in der Regel das Programm übernimmt. Bei guten Lichtverhältnissen gelingen selbst wenig geübten Fotografen die meisten Bilder automatisch gut. Doch was, wenn das Licht nicht optimal ist, wenn beispielsweise die Sonne zu grell scheint, Scheinwerfer blenden oder der Raum zu dunkel ist? Wenn Sie diese Tipps und Tricks beachten, gelingen Ihnen gute Aufnahmen trotz schlechten Lichtverhältnissen.

Unterbelichtet trotz zu viel Licht

Gerade in den Sommerferien stellt die Sonne hohe Ansprüche an den Fotografen. Zwar meistern Digitalkameras mit Voll-, Blenden- oder Zeitautomatik Aufnahmen bei Sonnenschein, blauem Himmel und Schatten gut. Manchmal sind aber die Bilder trotzdem unterbelichtet, weil die Kamera die Blende wegen des grellen Lichts stärker schliesst oder die Belichtungszeit verkürzt. Das können Sie einfach verbessern: Korrigieren Sie die Belichtung um einen halben oder ganzen Lichtwert und nehmen Sie das Motiv noch einmal auf.

Ein Blitzgerät verbessert, sinnvoll eingesetzt, auch tagsüber die Bildqualität. Zum Beispiel, wenn Sie gegen eine Lichtquelle fotografieren oder Schatten stören. Das passiert, wenn Sie eine Person porträtieren, die einen Hut trägt oder im Schatten steht. Hellen Sie das Motiv mit dem Blitz auf, aber kontrollieren Sie das Ergebnis auf dem Display – die Blitz geräte kompakter Digitalkameras hellen meistens mit voller Leistung auf. Wenn das Bild zu hell wird, verändern Sie den Abstand zum Motiv oder den Einfall des natürlichen Lichts.

Wenig Licht – und doch gut ausgeleuchtet

Wenn Sie trotz schwachem Licht fotografieren wollen, simulieren Sie eine Langzeitbelichtung. Dafür montieren Sie Ihre Kamera auf ein Stativ und wechseln von der Voll- zur Zeitautomatik, damit die Kamera die Verschlusszeit abhängig von der Blende automatisch berechnet. Stellen Sie eine mittlere Blende ein, etwa F11, und wählen Sie einen tiefen ISO-Wert, am besten 100, so minimieren Sie das sichtbare Bildrauschen. Wenn Ihre Kamera eine Mehrfeldmessung hat, schalten Sie diese ein, um die Belichtung zu optimieren.

An Konzerten und Partys fotografieren ist besonders schwierig. Schnappschüsse gelingen nur selten. Ausser, Sie kennen diesen Trick … Stellen Sie den Fokus auf «unendlich»; dafür passen Sie entweder die Fokuseinstellungen an oder schalten auf manuellen Fokus und wählen «unendlich» als Entfernung. Dann stellen Sie den kleinstmöglichen Zoomfaktor ein und fotografieren im extremen Weitwinkel. Mit dieser Einstellung nimmt die Kamera alles scharf auf, was weiter als ungefähr 1,5 Meter entfernt ist, ohne zu fokussieren.

Lieber zu viel als zu wenig schiessen

Um Ihre Chance auf gute Bilder zu steigern, fotografieren Sie am besten im Serienmodus, den heute alle kompakten Digitalkameras beherrschen. Das empfiehlt sich vor allem, wenn das Licht schlecht und deshalb die Gefahr, das Bild zu wenig zu belichten oder zu verwackeln, gross ist. Schalten Sie den Serienmodus ein, drücken Sie den Auslöser und lassen Sie den Finger einige Sekunden auf dem Auslöser. So vermeiden Sie verwackelte Bilder und können im Hotelzimmer oder zu Hause die besten Bilder der Serie auswählen.
Zusatzinfos zum Artikel
Brack Electronics AG
Brack Electronics AG mit Sitz in Mägenwil beliefert seit 1994 Endkunden mit Hardware-Komponenten, Unterhaltungselektronik, Haustechnik, Software und » mehr